Editor's Rating

8
Präsentation
6
Atmosphäre
7
Technik/Bedienung
7
Sound/Musik
6
Gameplay

Darksiders ist ein klassischer Fall von „Hätti wari wäri…“. Auf den ersten Blick bietet das Spiel nicht eben wenig: ein atmosphärisches Setting, eine für das Alter immer noch recht ansehnliche Grafik und einen zumindest von der Idee her leiwanden Hauptcharakter.

Man spielt nämlich einen der vier Reiter der Apokalypse, „Krieg“. Der muss in den endzeitlichen Kampf zwischen den Armeen des Himmels und der Hölle eingreifen – und dabei alles und jeden niederschnetzeln, Dämonen, Engel, ganz wurscht. Garniert ist das Ganze mit Rätseln, Verschiebepuzzles und einem RPG-artigen Leveling-System. Zelda meets God of War.

Klingt gut? Ist es nur leider net so wirklich. Das Gameplay kann einfach mit dem Rest nicht mithalten. Zu repetitiv, zu viel Herumlatscherei, zu wenig wirklich einprägsame Momente. Die Hauptfigur und deren Story bleiben insgesamt recht blass. Darksiders ist ein durchwachsenes Erlebnis, das den Eindruck einer vertanen Chance hinterlässt. Dann doch lieber God of War. Durchgespielt hab ich es letztendlich trotzdem, weil mir der Art-Style getaugt hat.

Genre:                Action-Adventure
Getestet:            PS3 Version (Englisch)
Plattformen:     PS3, XBox 360, PC, Linux
Release:             2010
Entwickler:        Vigil Games
Publisher:          THQ

Darksiders auf Metacritic