Valve Software, Betreiber der weltweit größten PC Spieleplattform Steam, hat angekündigt sein Steam Greenlight genanntens Programm zu beenden.

Dieses ermöglichte kleineren Indy-Game-Herstellern bis dato, seine Spiele einem Abstimmungsprozess zu unterziehen, um in den Steam Verkaufskatalog aufgenommen zu werden. Bei ausreichend Community-Support prüfte Valve die Titel und schaltete sie anschließend frei.

An Stelle von Greenlight tritt in Zukunft ein System namens Steam Direct. Im Gegensatz zu bisher wird Plattformbetreiber Valve bei Steam Direct nach Bezahlung einer einmaligen Gebühr nur mehr rudimentär kontrollieren, ob ein Spiel den Richtlinien des Stores entspricht. Danach wird es sofort verfügbar sein. Der Prozess ähnelt damit dem von Googles Play-Store für Android Apps. Die einmalige Einreichgebühr pro Spiel soll Mißbrauch vorbeugen.

Das Angebot der auf Steam verfügbaren Spiele dürfte damit bald deutlich anwachsen.