Als Free2Play Titel ist die Augmented Reality Monstersammelei Pokémon Go seit letzter Woche im Livebetrieb. Das Spiel, das die beliebten Pokémon Figuren in der echten Welt durch den Smartphone-Screen sichtbar macht, hat schnell Millionen Spieler in seinen Bann geschlagen.

Wie die Vergleichsdaten der Plattform Similar Web zeigen, wurde Pokémon Go auf Android Telefonen bereits öfter heruntergeladen als die bekannte Dating-App Tinder. Mehr als 43 Minuten verbringen beispielsweise US-Spieler zur Zeit durchschnittlich täglich damit, Monster zu suchen und zu fangen.

Programmiert wurde der Titel vom Entwicklerstudio hinter dem beliebten Augmented Reality Spiel Ingress, vertrieben wird er von The Pokémon Company, hinter der niemand anderes als der japanische Konsolenriese Nintendo steckt. Damit sind die Japaner also nun tatsächlich offiziell auf dem Mobile Games Markt eingestiegen. Die Erfolgsmeldungen haben den Aktienkurs des Unternehmens schon entsprechend in die Höhe schnellen lassen.

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In Österreich ist Pokémon Go noch nicht offiziell gestartet. Wann genau der der Titel in Europa erscheinen soll ist zur Zeit noch nicht bekannt. Man wolle nämlich zunächst einmal die bereits überlastete Server-Infrastruktur für die USA und Australien aufstocken, gab Entwickler Ninatic in einer Presseaussendung dazu bekannt.

Bei allen über inoffizielle Quellen verfügbaren APK-Dateien ist übrigens Vorsicht geboten: laut Sicherheitsexperten sind bereits einige mit Trojanern verseuchte Versionen im Umlauf. Wir müssen uns also noch etwas gedulden, bis wir Bewegung an der frischen Luft und Zocken endlich elegant unter einen Hut bringen können.